DLRG Wildeck unterstützt die Gemeinde


Das Obersuhler Freibad wird in den nächsten Tagen geschlossen und damit endet auch die Wachsaison der DLRG Ortsgruppe Wildeck. Diesen Sommer haben sich 20, meist jugendliche, DLRGler gemeldet, um beim Wachdienst mitzuwirken. Um an den Wochenenden den Schwimmmeister zu unterstützen, für mehr Sicherheit um das Becken zu sorgen, haben sie sich bereiterklärt, an 250 Stunden zusätzlich ehrenamtlichen Dienst zu machen.

Jedes Wochenende waren zwei Wachgänger eingeteilt. Ausgebildet sind diese mit dem Rettungsschwimmabzeichen. Zusätzlich werden alle Teilnehmer noch regelmäßig in Erster Hilfe aus- und weitergebildet, einige haben noch zusätzlich eine mehrtägige Sanitätsausbildung absolviert. Mit dem Ende der Freibadsaison beginnt jetzt für alle Mitglieder hoffentlich wieder das Wintertraining im Hallenbad in Obersuhl.

Die Ausbildung im Schwimmen und Rettungsschwimmen findet immer montags statt. Der Beginn der Hallenbadsaison wird rechtzeitig bekannt gegeben. Natürlich sind auch alle diejenigen, die bisher noch nicht Mitglied der DLRG Ortsgruppe Wildeck sind, jedoch Interesse an der Ausbildung haben, jederzeit willkommen.

Weitere Informationen zum Training sind jeden Montag im Hallenbad in Obersuhl oder unter www.wildeck.dlrg.de erhältlich.


Gemeinsam mit den Beschäftigen Hand in Hand für den Erhalt des Kali-Bergbaus


Es war eine der längsten Menschenketten, die Hessen je gesehen hat: Rund 12.000 Menschen haben am 8. September für die Kali-Industrie im Werratal demonstriert und wir waren ein kleiner Teil dieser Kette.


"Baywatch" real: DLRG Kreisverband Hersfeld-Rotenburg beim Wachdienst in Heiligenhafen


Badeunfälle mit Todesopfern nehmen zu. Aus diesem Grund ist der Wachdienst der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) an der deutschen Nord- und Ostseeküste wichtiger denn je. Schuld daran sind gefährliche Strömungen, Winde, häufig auch Selbstüberschätzung und das Ignorieren von Warnhinweisen. Damit eine größtmögliche Sicherheit an den bewachten Strandabschnitten herrscht, fahren DLRG-Rettungsschwimmer aus dem ganzen Bundesgebiet in den Sommermonaten an die Küste.

Zehn junge Rettungsschwimmer des DLRG Kreisverbandes Hersfeld/Rotenburg waren jetzt zwei Wochen lang in Heiligenhafen an der Ostsee und besetzten dort mit weiteren zehn anderen jungen Rettern aus Bedburg die Wachtürme. Die Crew aus dem Kreisgebiet setzte sich aus den Ortsgruppen Bebra, Rotenburg, Kirchheim, Heringen und Wildeck zusammen. Viel Verantwortung für die Jugendlichen auf der Wache, für die sie im Vorfeld ordentlich trainierten. Mindestvoraussetzung ist das Rettungsschwimmabzeichen in Silber und ein Erste-Hilfe-Kurs. Vor Ort prüfte der Wachleiter Jürgen Brill von der DLRG OG Wildeck, die Qualifikationen und die Fähigkeiten der eingesetzten Retter und ließ Rettungsübungen in der Ostsee und an Land durchführen, damit das Team im Ernstfall bestmöglich handeln kann.

Der Wachdienst begann morgens um neun Uhr mit dem Hissen der Flaggen und der Turmverteilung. Ende des Wachdienstes war je nach Bade- und Strandbetrieb gegen 18 Uhr. In den zwei Wochen Ostsee blieben größere Einsätze zwar aus, doch das Suchen von vermissten Kindern, das Leisten von Erster Hilfe, das Bergen von Surfern und gekenterten Segelbooten, das Auskünfte geben und das manchmal stundenlange Beobachten mit dem Fernglas gehörte zum Alltag. Erfahrungen konnten alle genug sammeln, gerade weil Strömungen, Wellen und Feuerquallen wohl kaum im Freibad oder in einem Hallenbad zu finden sind. Auch an die recht erfrischende Wassertemperatur von 17-19 Grad musste man sich erst gewöhnen.

Besonders schön war das kameradschaftliche Verhältnis der angereisten Rettungsschwimmer untereinander. Obwohl der Wachdienst eine ernste Aufgabe ist kam der Spaß nach Feierabend nie zu kurz. Ein Besuch in der Therme, Wasserski fahren und vieles mehr stand auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die Taufe der Neulinge im Wasserrettungsdienst an der Küste. Die Nachwuchsretter mussten verschiedene Prüfungen absolvieren - manchmal auch etwas schräge. Nach bestandener Prüfung wurde sie von Neptun, dem König der Meere, getauft und im Kreise der Rettungsschwimmer willkommen geheißen.

Als Fazit kann man sagen: Es waren zwei spannende Wochen für die Rettungs-Crew, mit einer Kombination aus Wasserrettungsdienst und Urlaub.